praksysGewaltprävention

Die praksysGewaltprävention arbeitet mit Verursacher_innen von Grenzverletzungen und Gewalt. Unsere Arbeit möchte die der Opferschutzeinrichtungen ergänzen und dient dem Opferschutz und der Opfervermeidung.

Die praksysGewaltprävention bietet verschiedene Maßnahmen einer opfergerechten Täterarbeit an. Neben den sekundär- und tertiärpräventiven Angeboten bieten wir die Entwicklung von Präventionskonzepten und deren Implementierung an.

Unsere Arbeit ist therapeutisch-pädagogisch orientiert. Wir arbeiten dem Menschen gegenüber wertschätzend unter besonderer Berücksichtigung der biographischen Lebensgeschichte. Gleichzeitig lehnen wir die gewalttätigen und grenzverletzenden Handlungen und Verhaltensweisen sehr deutlich ab.
Die Täter_innenarbeit beinhaltet in der Regel: die Biografiearbeit, die Tatrekonstruktion, die Verantwortungsübernahme, die Erarbeitung alternativer Handlungsstrategien und ist konfrontativ, wo es für den Veränderungsprozess im Sinne der Opfervermeidung notwendig ist und für die persönliche Weiterentwicklung hilfreich ist.

Zielgruppen sind grenzverletzende und gewalttätige Menschen, die körperliche, sexuelle, verbale, digitale oder strukturelle Handlungen begehen und damit andere verletzen und schädigen.

Weiterhin beraten wir Institutionen, Einrichtungen der Jugendhilfe und Familien. Wir erarbeiten mit Ihnen gewaltpräventive Konzepte für Ihren institutionellen oder individuellen Bedarf.

Die Fachkräfte der praksysGewaltprävention haben neben der Grundqualifikation als Pädagog_innen, Sozialpädagog_innen, Psycholog_innen oder ähnlicher Grundqualifikation Aus- und Weiterbildungen als Systemische Therapeut_innen sowie entsprechende Fortbildungen für die Arbeit mit gewalttätigen und grenzverletzenden Menschen.